Unternehmen stellen mit dem Management des Nutzererlebnisses (End User Experience Management; EUEM) sicher, dass ihre IT-Systeme ein erstklassiges digitales Nutzererlebnis bieten. Das Ziel besteht darin, dass die Mitarbeiter auf die erforderlichen Ressourcen f¨¹r ihre Aufgaben zugreifen und die Kunden mit dem Unternehmen interagieren k?nnen.

Das Management des Nutzererlebnisses ist ein wichtiges Thema f¨¹r Unternehmen aller Gr??en, da es erhebliche Auswirkungen auf die Produktivit?t der Mitarbeiter, Zufriedenheit der Kunden und letztendlich den Gesch?ftserfolg haben kann. Sein zentrales Ziel besteht darin, allen Benutzern ein positives Erlebnis zu verschaffen, seien es Mitarbeiter, Kunden oder Gesch?ftspartner. Es kann mit vielf?ltigen Ans?tzen erreicht werden, wie Monitoring, Analysen und Strategien zur Verbesserung der Performance von Systemen, Anwendungen und Ger?ten.
Das h?rt sich einfach an, aber Anbieter und Vordenker auf dem Markt machen es kompliziert, indem sie verschiedene verwandte Begriffe verwenden, um dieses Ziel zu beschreiben. Digital Experience Monitoring, Digital Experience Management und Digital Employee Experience Management sind verschiedene Namen f¨¹r ?hnliche Software-Kategorien. Sehen Sie sich die Gartner-Markt¨¹bersicht f¨¹r Digital Experience Monitoring an, um die wichtigsten Anbieter kennenzulernen.
Die Rolle von Monitoring im Management des Nutzererlebnisses
Monitoring ist ein Schl¨¹sselelement vom Management des Nutzererlebnisses. Dabei wird die Performance von verschiedenen Komponenten der IT-Umgebung mit Auswirkungen auf das Nutzererlebnis erfasst, darunter Ger?te, Server, Anwendungen und Netzwerkressourcen. Unternehmen k?nnen Daten zu diesen Komponenten sammeln und korrelieren, um Einblicke in die Ursachen von Performance-Problemen, die das Nutzererlebnis beeintr?chtigen, zu gewinnen und Verbesserungspotenzial zu identifizieren.
Wenn beispielsweise beim ?ffnen einer bestimmten Anwendung langsame Ladezeiten auftreten, k?nnen IT-Teams Tools f¨¹r das Monitoring des Nutzererlebnisses einsetzen, um die Performance der Anwendung nachzuverfolgen und m?gliche Engp?sse oder andere Problemursachen zu identifizieren. Produkte wie unsere Aternity Digital Experience Management-Plattform erm?glichen es IT-Teams, die Quelle der Langsamkeit auf das Endger?t, das Netzwerk oder den Backend-Anwendungsdienst eingzurenzen. Das IT-Team kann dann die n?here Ursache ermitteln und geeignete Korrekturma?nahmen ergreifen. Dabei ist zu beachten, dass das Monitoring der Performance-Kennzahlen von Ger?ten, Systemen und Anwendungen notwendig, aber f¨¹r ein effektives Management des Nutzererlebnisses nicht ausreichend ist. Management der Ger?te-Performance ist nicht dasselbe wie Management des Nutzererlebnisses. Es ist nur einer der Faktoren.

Die Bedeutung von Analysen f¨¹r das Management des Nutzererlebnisses
Ein weiteres wichtiges Element vom Management des Nutzererlebnisses sind Analysen. Wenn Unternehmen Daten zur Benutzeraktivit?t und Systemleistung erfassen und analysieren, k?nnen sie Einblicke dazu gewinnen, wie ihre IT-Systeme verwendet werden, und Verbesserungspotenzial identifizieren. Dabei k?nnen sie Daten zum Benutzerverhalten analysieren, beispielsweise wie oft sie auf eine bestimmte Anwendung zugreifen, oder auch die Anwendungsantwortzeit beim Ausf¨¹hren bestimmter Aufgaben in einer gesch?ftskritischen Anwendung.
Die meisten Produkte f¨¹r das Management des Nutzererlebnisses erm?glichen es IT-Teams, Probleme proaktiv zu identifizieren und zu l?sen, bevor schwerwiegende Auswirkungen entstehen. Unternehmen k?nnen die Systemleistung ¨¹berwachen und das Benutzerverhalten analysieren, um potenzielle Probleme fr¨¹hzeitig zu identifizieren und Schritte einleiten, um gr??ere St?rungen zu vermeiden. Produkte wie Aternity beinhalten Funktionen f¨¹r die Automatische Fehlerbehebung, um die g?ngigsten Benutzerprobleme zu beheben. Mithilfe der automatischen Fehlerbehebung k?nnen IT-Teams ein Problem beim Nutzererlebnis oftmals l?sen, noch bevor die Mitarbeiter es bemerken. Sehen Sie sich diese kurze Video an, um die automatische Fehlerbehebung in Aktion zu erleben:
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Was w?re ein Beispiel f¨¹r das Nutzererlebnis?
Die Performance einer Anwendung oder Website w?re ein gutes Beispiel f¨¹r ein Nutzererlebnis, das jeder kennt. Benutzer erwarten, dass Anwendungen und Websites schnell laden und reagieren. Wenn eine Anwendung lange l?dt oder nur langsam auf Benutzereingaben reagiert, leidet das Nutzererlebnis. Das kann erhebliche Auswirkungen auf das Gesch?ft haben. zeigen beispielsweise Folgendes:
- Die ideale Website-Ladezeit auf Mobilger?ten betr?gt 1¨C2?Sekunden.
- 53?% der mobilen Website-Besuche werden abgebrochen, wenn der Ladevorgang l?nger als 3?Sekunden dauert.
- Eine 2-sek¨¹ndige Verz?gerung der Ladezeit f¨¹hrte zu einer Abbruchquote von bis zu 87?%.
Weitere technische Faktoren, die das Nutzererlebnis beeintr?chtigen k?nnen, sind die Netzwerkverbindung, Serververf¨¹gbarkeit und Qualit?t der Benutzeroberfl?che. Wenn ein Benutzer beispielsweise ¨¹ber eine langsame oder unzuverl?ssige Netzwerkverbindung auf eine Anwendung zugreift, kann das zu einer schlechten Performance und Frustration f¨¹hren. Auch ein Server mit hohem Traffic kann zu langsamen Ladezeiten und anderen Performance-Problemen f¨¹hren.
Wenn viele Mitarbeiter im Homeoffice arbeiten, besteht die Herausforderung f¨¹r die IT darin, dass sich auch Faktoren wie die WLAN-Signalst?rke und Bandbreite sowie Leistung des Internetanbieters auf das Nutzererlebnis auswirken. Aber diese Faktoren liegen au?erhalb der direkten Kontrolle der IT-Abteilung. Das IT-Team ben?tigt ein Monitoring-System wie Ä¢¹½¶ÌÊÓÆµ IQ, das Telemetriedaten aus der gesamten IT-Umgebung erfasst und analysiert, um Probleme zu identifizieren.
Warum ist die Verbesserung des Nutzererlebnisses wichtig?
Unternehmen, die das Management des Nutzererlebnisses einsetzen, um ein nahtloses und schnelles Nutzererlebnis bereitzustellen, k?nnen die Mitarbeiterproduktivit?t und Kundenzufriedenheit verbessern. Einige der Vorteile:
F¨¹r Mitarbeiter:
- H?here Produktivit?t: Wenn Mitarbeiter schnelle, zuverl?ssige und benutzerfreundliche IT-Systeme verwenden, k?nnen sie ihre Aufgaben effizienter erledigen, wodurch die Produktivit?t verbessert wird.
- Weniger Frustration und Stress: Wenn Mitarbeiter IT-Systeme ohne Performance-Probleme nutzen k?nnen, sind sie seltener frustriert oder gestresst, was sich in einer besseren Arbeitsmoral und Zufriedenheit widerspiegelt.
- St?rkere Arbeitsleistung und Bindung: Mitarbeiter, die mit ihren IT-Systemen zufrieden sind, bleiben eher bei ihrem derzeitigen Arbeitgeber.
F¨¹r Kunden:
- H?here Zufriedenheit und Treue: Wenn Kunden positive Erlebnisse mit den IT-Systemen eines Unternehmens verbinden, sind sie h?ufiger mit dessen Produkten oder Diensten zufrieden und werden zu treuen Kunden.
- Mehr Absatz und Einnahmen: Kunden mit einem positiven Erlebnis bestellen h?ufiger noch einmal beim Unternehmen und empfehlen es weiter, wodurch mehr Absatz und Einnahmen erzielt werden k?nnen.
- Besseres Markenimage: Unternehmen, die auf das Nutzererlebnis achten und ihren Kunden ein positives Erlebnis bieten, etablieren h?ufiger einen guten Ruf f¨¹r Qualit?t und Service, wodurch neue Kunden angezogen und bestehende gebunden werden.
Wie hat hybride Arbeit die Bedeutung vom Management des Nutzererlebnisses ver?ndert?
Der Aufstieg von Hybrid- und Remote-Arbeit verleiht dem Management des Nutzererlebnisses aus verschiedenen Gr¨¹nden eine gr??ere Bedeutung:
Wachsende Abh?ngigkeit von Technologie
Da mehr Mitarbeiter aus der Ferne arbeiten, sind Unternehmen auf IT-Systeme angewiesen, um die Kommunikation, Zusammenarbeit und Produktivit?t zu verbessern. Dadurch ist das Nutzererlebnis noch wichtiger, denn Mitarbeiter brauchen schnelle, zuverl?ssige und benutzerfreundliche IT-Systeme, um ihre Aufgaben effektiv erledigen zu k?nnen.
H?here Komplexit?t
Hybrid- oder Remote-Arbeitsumgebungen k?nnen komplexer als herk?mmliche B¨¹roumgebungen sein, da die Mitarbeiter von verschiedenen Standorten und Ger?ten auf Systeme und Anwendungen zugreifen. Diese zus?tzliche Komplexit?t kann das Management und die Optimierung des Nutzererlebnisses erschweren.
Gr??ere Sicherheitsrisiken
Remote-Arbeit ist auch mit gr??eren Sicherheitsrisiken verbunden, da Mitarbeiter von unsicheren Netzwerken oder Ger?ten auf sensible Unternehmensdaten zugreifen k?nnen. Um ein positives Nutzererlebnis sicherzustellen, aber auch f¨¹r hohe Sicherheit zu sorgen, m¨¹ssen Unternehmen den richtigen Kompromiss aus Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit finden.
St?rkerer Wettbewerb um Talente
Durch die Zunahme von Remote-Arbeit sind Unternehmen nicht mehr auf Arbeitskr?fte aus ihrer lokalen Umgebung beschr?nkt. Das bedeutet, dass mehr Unternehmen die besten Talente umwerben, was durch den Fachkr?ftemangel zus?tzlich versch?rft wird, und das Nutzererlebnis kann der entscheidende Faktor sein, um diese f¨¹r sich zu gewinnen und zu halten.
Hier ist eine ?bersicht zu den L?sungen von Ä¢¹½¶ÌÊÓÆµ f¨¹r diese Herausforderungen des hybriden Arbeitsansatzes.
F¨¹nf Schritte zu einem besseren Nutzerehttps:
Es kann schwierig sein, das Nutzererlebnis zu verbessern, wenn das IT-Budget knapp ist. Doch es gibt einige praktische Methoden zum Verbessern des Nutzererlebnisses, bei denen sich die Ausgaben in Grenzen halten.
- Nutzererlebnis ¨¹berpr¨¹fen: Die ?berpr¨¹fung der aktuellen Systeme und Prozesse kann ineffiziente oder frustrierende Bereiche f¨¹r das Nutzererlebnis aufdecken und Erkenntnisse zu L?sungen f¨¹r ein besseres Erlebnis erbringen. Unternehmen verwenden regelm??ige Umfragen, um Informationen zum Erlebnis der Mitarbeiter zu gewinnen, aber das ist auch ¨¹ber Tools f¨¹r das Management des Nutzererlebnisses m?glich.
- Benutzerfeedback priorisieren: Benutzerfeedback ist ein unersetzliches Tool zur Verbesserung des Nutzererlebnisses. Mit der Priorisierung des Benutzerfeedbacks und der Implementierung von entsprechenden ?nderungen k?nnen Unternehmen zeigen, dass sie sich das Feedback der Mitarbeiter und Kunden zu Herzen nehmen.
- Bestehende Systeme optimieren: Unternehmen verf¨¹gen oft ¨¹ber bestehende Systeme und Prozesse, die optimiert werden k?nnen, um das Nutzererlebnis zu verbessern. Dabei k?nnen unn?tige Schritte von einem Prozess entfernt, Workflows verbessert oder die Leistung von bestehenden IT-Systemen optimiert werden.
- Self-Service-Tools implementieren: Self-Service-Tools, wie Knowledge Bases oder Chatbots, k?nnen die Frustration der Benutzer verringern, indem sie ihnen einen schnellen und einfachen Zugang zu Informationen oder Unterst¨¹tzung geben. Diese Tools k?nnen relativ g¨¹nstig implementiert werden und das Nutzererlebnis verbessern, indem die Wartezeit reduziert und der Zugriff verbessert wird.
- Schulungen und Support anbieten: Schulungen und Support f¨¹r Benutzer k?nnen auch zu einem insgesamt besseren Erlebnis beitragen. Das kann die Bereitstellung von Schulungen f¨¹r neue Systeme und Prozesse oder von speziellem Support-Personal zur Behebung von technischen Problemen beinhalten.
Die Verbesserung des Nutzererlebnisses erfordert nicht zwangsweise gro?e Investitionen. Wenn Unternehmen das Benutzerfeedback priorisieren, die bestehenden Systeme optimieren, Self-Service-Tools implementieren und Schulungen sowie Support anbieten, k?nnen sie bedeutende Verbesserungen am Nutzererlebnis vornehmen, selbst bei knappem Budget.
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